Anthroposophische Gesellschaft
Ludwig-Uhland-Zweig Tübingen

Aktuell im Kulturforum


mit Sylvia Waiblinger, Tübingen

Beginn: 2. Mai und jeden Do., 18.00 – 19.30 Uhr

im Therapeutikum Tübingen, Nauklerstr. 13

 

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Wie wir unsere eigenen Kindheitserfahrungen nutzen, verwandeln, erlösen können.

Seminar mit Dr. Christoph Hueck,Tü./Stg Freitag, 3. Mai, 19.00 -...

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Einführungsvortrag, Führung durch die Ausstellung Metamorphose Mensch & Tier

Mittwoch, 17. Juli, 19.00 Uhr (!), Waldorfschule

Dr. Christoph Hueck, Tübingen/Stuttgart

 

Nach Darwin ist der Mensch das Zufallsprodukt eines blinden Naturprozesses. Rudolf Steiner ergänzte Darwins Abstammungsgedanken durch Goethes Metamorphosenlehre. Für eine morphologisch-künstlerische Betrachtung erscheint der Mensch als die allgemeine Ur-Form, die den unterschiedlich spezialisierten Tieren zugrunde liegt. Betrachtet man die Tiere und die frühen Vorläufer des Menschen als Metamorphosen der Urform, so erscheint die Evolution als ein sinnvolles Gesamtgeschehen, dessen geistiger Ursprung und physisches Ziel der Mensch ist. Diese Auffassung stellt einen dritten Weg zwischen Darwinismus und Kreationismus dar, indem sie die natürliche Evolution anerkennt, zugleich aber auch den gemeinsamen geistigen Ursprung von Mensch und Tier berücksichtigt.

Die Ausstellung zeigt: Die Ableitung r spezialisierten Gestalten der Tiere aus der menschlichen Grundform - Skelette von Mensch, Affen und anderen Tieren - Entwicklungsreihen vom kindlichen zum erwachsenen Schädel - Gliedmaßen-Skelette - eine beeindruckende Sammlung von Schädeln von Ur- und Frühmenschen - Metamorphose von Wirbelknochen. Wandtafeln und ein begleitender Katalog erläutern die Zusammenhänge und Hintergründe. Drei Videos demonstrieren verschiedene Gesichtspunkte der Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Mensch und Primaten.