Anthroposophische Gesellschaft
Ludwig-Uhland-Zweig Tübingen

Aktuell im Kulturforum


Keine Nachrichten verfügbar.

Clara Schumann (200. Geburtstagsjubiläum) Hector Berlioz (150. Todestag) Lieder und Leben

Montag, 18. November, 20.15 h, Wächterstraße 36

Sie kannten sich beide:

Robert Schumann, Claras künftiger Ehegatte, hatte sich in der „Neuen Zeitschrift für Musik“ mit dem Schaffen zeitgenössischer Komponisten wie Berlioz und Chopin solidarisch erklärt. – Berlioz war in Paris einflussreicher Musik-Journalist, als Clara sich dort 1839 aufhielt, um Konzerte zu geben. Sie hoffte, Berlioz würde der Braut seines deutschen Fürsprechers alle Wege ebnen, musste ihn aber dreimal aufsuchen, bis er im Journal des Débats „in ziemlich kalten Worten“, wie sie meinte, sich zu einer Konzertankündigung herbeiließ. Auch über die Konzertbesprechung war Clara nicht glücklich. Immerhin wird Berlioz in seinen Memoiren 1844 anlässlich seines Konzerts in Leipzig 1843 auf die Frage, ob die große Pianistin Clara Schumann eine gleichwertige Konkurrentin in Deutschland habe, antworten: „Ich glaube nicht.“

Beider Liedschaffen, obwohl es im Umfang des jeweiligen Gesamtwerkes zurücktritt, ist künstlerisch hoch bedeutsam.

Ausführende

Stefanie Sauter, Sopran; Herwig Rutt, Klavier; Rudolf Gunst, Text