Anthroposophische Gesellschaft
Ludwig-Uhland-Zweig Tübingen

Aktuell im Kulturforum


mit Sylvia Waiblinger, Tübingen

Beginn: 12. Sept., u. jeden Do., 18.00 – 19.30 Uhr

im Therapeutikum Tübingen, Nauklerstr. 13

 

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Montag, 18. November, 20.15 h, Wächterstraße 36

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Montag, 2. Dezember, 20.15 h, Wächterstraße 36

Dr. Klaus Lesacher, Tübingen

 

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Die Anthroposophische Gesellschaft weltweit und in Tübingen

Der Ludwig-Uhland-Zweig Tübingen ist eine rechtlich unselbständige örtliche Gruppe innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland e.V., die wiederum Teil der weltweit aktiven Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz ist. Der Zweig Tübingen ist jedoch bei der Entfaltung seiner Tätigkeiten und Veranstaltungen ganz selbständig. Die anstehenden Aufgaben und Planungen werden von aktiven, in einem "Initiativkreis" zusammenarbeitenden Mitgliedern gestaltet.

Wünsche, Anregungen, auch berechtigte, konstruktive Kritik werden gerne aufgenommen und sollen in die Weiterentwicklung der Arbeit einfließen.

Die Gründer des Zweiges Tübingen wählten im Jahre 1911 Ludwig Uhland (1787 - 1862) als Namenspatron. Uhland war als Tübinger Dichter, Wissenschaftler und Politiker eine weithin anerkannte und hochgeschätze Persönlichkeit, weil er mit seinen Anliegen und Zielen weit über seine Zeit hinaus dachte und wirkte. 

Die Verwaltung und Erhaltung des Rudolf-Steiner-Hauses in Tübingen liegt in der Verantwortung des gemeinnützigen "Fördervereins Tübinger Anthroposophen e.V.", der in Verbindung mit einem Vermächtnis 1961 für diese Aufgabe gegründet wurde.  

In der Anthroposophischen Gesellschaft finden sich Menschen aus allen Kontinenten und aller Religionen und Kulturen zusammen. Sie sehen und anerkennen einerseits, daß in den letzten Jahrhunderten exakte Beobachtungs- und Forschungsmethoden für die materielle Natur entwickelt wurden und zu der großen, neuzeitlichen technischen Zivilisationsentfaltung geführt haben. Sie sehen es nun andererseits als berechtigt und und notwendig an, daß diese Methoden nun auch für die Beobachtung des Lebendigen, des Seelischen und Sozialen und für das individuell Geistige sachangemessen erweitert und vertieft werden. In der Anthroposophischen Gesellschaft begegnen sich Menschen, die an Erkenntnis- und Bewußtseinsfragen sowie an aktuellen Zeitfragen und ihren Hintergründen interessiert sind. Sie wollen sich wissenschaftlich und / oder künstlerisch damit befassen und das so Erfahrene für die persönliche und soziale Lebenspraxis fruchtbar machen.

Diesen Menschen sind sowohl die methodischen Wege wichtig, wie auch die Forschungen und die daraus sich ergebenden Erkenntnisergebnisse bis hin zu deren praktischer Anwendung in allen Lebensbereichen. Sie beschäftigen sich mit ihnen und wollen ihre Weiterentwicklung und Verbreitung fördern.

Jeder Mensch kann Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft werden, der in ihren Zielen und im Bestehen einer Freien Hochschule für Geistes-wissenschaft etwas Berechtigtes sieht. - Kulturelle, religiöse oder familiäre Herkunft sowie Beruf oder Einkommen sind für eine Mitgliedschaft ohne Bedeutung.

In der Anthroposophischen Gesellschaft werden ganz unterschiedliche Formen des Dialogs, der Erkenntnissuche und des Miteinanders gepflegt. Die persönliche Teilnahme am gesellschaftlichen Geschehen in der Vereinigung und in der Allgemeinheit steht dem Einzelnen frei und reicht individuell von zurückhaltender Beobachtung bis zu hohem Engagement.

Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft ist weltweit tätig und als gemeinnütziger Verein nach schweizer Recht organisiert. Die Anthroposophische Gesellschaft hat die Aufgabe, die von Rudolf Steiner (1861 - 1925) begründete moderne Geistes-Wissenschaft zu pflegen, zu entwickeln und für alle Lebensbereiche fruchtbar zu machen.

Sie hat ihren Sitz an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Dornach bei Basel. Das Zentralgebäude, "Goetheanum", wurde in seiner architektonischen Gestalt von Rudolf Steiner entworfen (Näheres siehe: www.goetheanum.org/). Die Gesellschaft führt öffentliche und interne Veranstaltungen verschiedenster Art zu vielfältigen Themen durch. Sie dient ausschließlich kulturellen Zielen; politische oder wirtschaftliche Ziele verfolgt sie nicht. Die Gesellschaft erhält die Mittel zur Durchführung ihrer Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Legaten.

Gliederungen der Anthroposophischen Gesellschaft gibt es in zahlreichen Ländern der Welt. Diese bestehen als nationale Vereinigungen nach je eigenem Recht (auch in der Schweiz) bzw. als Landesgruppen. Sie verfolgen ausschließlich wissenschaftliche und kulturelle Ziele in gemeinnützigem Sinn; politische oder wirtschaftliche Zwecke sind ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland e.V. (Näheres siehe: www.anthroposophische-gesellschaft.org) ist wegen ihrer Größe nochmals untergliedert in 10 regionale Arbeitszentren, die wiederum das organisatorische Dach für die örtlichen oder sachlichen "Zweige" an diesem Baum bilden. Innerhalb dieses "Baumes" gibt es auf geistigem Felde keine hierarchisch-dogmatischen Vorgaben. Rechtlich-organisatorische Verfahrensregelungen der Zusammenarbeit werden zweckmäßig gehandhabt. Wirtschaftlich tragen die Mitglieder solidarisch und kooperativ durch ihre materiellen und finanziellen Beiträge und Spenden die Aufgaben, die sich für die Umsetzung der Ziele und Anliegen in der realen Welt als notwendig erweisen.

Angebote zum anthroposophischen Studium und seiner Anwendung auf den Feldern des Lebens gibt es in ungezählten Städten und Orten in Deutschland und weltweit. Die regelmäßigen Studienkreise, Wochenendseminare oder künstlerischen Übungskurse sind allgemein zugänglich. Hier wird an den Erkenntnissen der geistigen Dimensionen der Welt, der Natur und des sozialen Lebens gearbeitet. Die erweiterten Erkenntnis- und Erlebensmethoden führen über das allein an materieller Nützlichkeit und persönlichem Wohlergehen orientierte Denken und Handeln hinaus. Auf solcher Grundlage kann ein sachgemäßes, nachhaltiges und würdiges Leben  der Menschen und mit der ganzen Natur gestaltet werden.