Der Lyriker wurde am 04.12.1875 in Prag geboren und starb am 29.12.1926 in Montreux / Schweiz.
Er ist ein Dichter der oft kleinen Formen. In seinen Gedichten fasst er sowohl der Natur Abgelauschtes wie auch stark gedanklich Geprägtes und Mystisches in knappe Verse und besondere Reime. Die Zyklen seiner Gedichte tragen Namen: "Das Stundenbuch", "Buch der Bilder" und "Sonette an Orpheus".
Daneben stehen die großen Duineser Elegien, Erzählungen, der Roman „Aufzeichnungen des Malte Laurins Brigge“ und sehr viele erhaltene Briefe.
Da er Jahre in Paris z.T. als Sekretär des Bildhauers Auguste Rodin verbrachte, ist es nicht verwunderlich, dass er aus dem Französischen Gedichte übertrug, ja selbst einige auf Französisch verfasste. In dieser Zeit regte ihn eine steinerne Buddha-Figur an, sich auch damit zu befassen.
Wir werden an diesem Abend Beispiele aus seinen unterschiedlichen Schaffensperioden sowie biografische Elemente zu Gehör bringen.
Sprecher:
Magda Sommer
Schauspielerin und Sprachgestalterin
Dietrich Schlodder Rilke-Verehrer,
beide aus Tübingen.
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