Ein Vortrag begleitend zur Beuys-Ausstellung in der Tübinger Kunsthalle
Der von dem deutschen Bildhauer und Aktionskünstler Joseph Beuys geschaffene Erweiterte Kunstbegriff ist die radikale Neubestimmung der Kunst. Sie bezieht sich auf jeden Menschen als den für die Form des Geselschaftsganzen verantwortlichen Gestalter und damit auf sämtliche Felder menschlicher Arbeit. Die vor mehr als 100 Jahren von Rudolf Steiner entdeckte Dreigliederung des Sozialen Organismus rückt wieder neu ins Blickfeld - neu unter den Gesichtspunkten der Selbstbestimmung, der direkten Demokratie und der Ökonomie als Ökologie. Insbesondere gilt es, die Energiefrage ganz neu zu bestimmen. Die Kernthese .lautet: "Nur die Kunst kann uns retten" (Joseph Beuys).
Johannes Stüttgen studierte erst Theologie, dann Kunst. Als ehem. Meisterschüler von Joseph Beuys führte er dessen Werk als Künstler, Autor, Referent und politischer Aktivist fort. Mitbegründer des „OMNIBUS für Direkte Demokratie“.
Für seine Arbeit an der Sozialen Plastik wurde ihm 2004 die „Honorary Fellowship“ der Oxford Brookes University verliehen.
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